4 Sinai -Die wüstenhafte Halbinsel im Roten Meer

Schon wieder diese Pharaonen

Vom Suezkanal kommend, wollen wir den Sinai auf einsamen Wüstenpisten durchqueren. Kein Mensch begegnet uns auf der Suche nach den verlassenen Bergwerken aus Pharaonenzeit. Hier wurde im Alten Reich ca. 2 600 Jahre vor unserer Zeitrechnung Türkis abgebaut. Wir klettern den Berg hinauf und finden an steiler Felswand das Relief eines Pharao der 3. Dynastie. Der Herrscher aus dem Niltal schlägt mit einer Keule auf die Bewohner des Sinai ein! Von hier oben haben wir einen phantastischen Blick über die Bergwelt des Sinai mit ihren bis zu 2 500 Meter hohen Gipfeln. Klein und verloren dagegen unser Auto, siehe Suchbild Nummer 3 der Galerie.

Das Katharinenkloster  aus dem 6.Jahrhundert ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit auf dem Sinai. Touristenbusse aus den Badeorten sind in großer Zahl unterwegs. Wir verzichten auf die Besteigung des Jebel Musa (Mosesberg) 2285 Meter, wo Moses die Gesetzestafeln empfangen haben soll und entfliehen in die einsame Bergwelt. Auf Pisten gelangen wir über die Blauen Berge, ein Kunstprojekt des Künstlers Jean Verame, nach Dahab am Roten Meer. Über Sharm el Sheikh erreichen wir den Nationalpark Ras Muhammed an der Südspitze des Sinai. An einem der besten Tauchplätze der Welt verweilen wir einige Tage und schnorcheln durch glasklares Wasser entlang der Riffkante.

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