Algerien 2001

Mal sehen, wer so mitkommt…

dachten wir  uns am Treffpunkt Fähre nach Tunesien. Vier Fahrzeuge, aber nur zwei Besatzungen kennen sich. Wir kennen niemand, aber uns eint ein Ziel:  Der Erg Oriental.  Dieses mächtige Dünengebiet der Sahara werden wir durchqueren –  alle gemeinsam.  Der Weg ist das Ziel.  Uns gelingt dieses Vorhaben, trotz Weichsand und Sandsturm.  Weiter geht es über die berüchtigte Gräberpiste, durch das Oued Imhirou nach Djanet. Nach einer Ruhepause zieht es uns wieder in die Wüste. Wir queren den Erg Admer. Auf Schotterebenen kommen wir dem  Assekrem, einem Gipfel im Hoggar-Gebirge  schnell näher. Wir Überqueren den  Wendekreis des Krebses  und feiern eine zünftige Saharataufe, so wie es Brauch ist. Bis zum Lager am Assekrem auf ca. 2 500 Meter Höhe ist der Aufstieg dann etwas mühseliger. Belohnt werden wir mit einer phantastischen Aussicht und genießen das Spiel der Sonne am Abend und bei Sonnenaufgang.

In  Tamanrasset  füllen wir unsere Vorräte auf und beginnen die Rückreise entlang des Garet el Djenoun, vorbei am Erg Amguid und Erg Tifernine mit seinen riesigen Sanddünen. Wir haben noch etwas Zeit zum relaxen am tunesischen Mittelmeerstrand.

Algerien  Sanddünen ohne Ende, phantastische Felsformationen, die große Weite und Stille.

Algerien  Felszeichnungen und Grafuren, Artefakte wie Reibschalen und Pfeilspitzen im Wüstensand – tausende von Jahren alt, Menschen – immer freundlich und hilfsbereit.

Algerien  wir kommen wieder, noch im Jahr 2001, aber das ist eine andere Geschichte.

Die Bilder in der Galerie entstammen meinem alten Fotoalbum. Sie sind eher dokumentarisch.

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