Ararat Jerewan

Nicht nur für Fußballfans . . .

. . . wir fahren einfach vom Ararat nach Jerewan. Tief hat sich das Flüsschen  Azat  in die karge Landschaft eingeschnitten und über allem thront der Sonnentempel von  Garni  . Im 1. Jh. errichtet, bei einem Erdbeben zerstört und Ende des 20. Jh. wieder aufgebaut ist er ein imposantes Wahrzeichen der Region. Vom Rand der Schlucht sehen wir schon ein ideales Übernachtungsplätzchen und Lager für die nächsten Tage. Doch nicht alles gute kommt von oben – Basalt ist abgebrochen und versperrt die einzige Zufahrt, das hätte uns glatt treffen können. Wir wandern im Naturschutzgebiet und lassen uns von den Rangern den Weg zu einer Kirchruine erklären, die noch zu heidnischen Handlungen genutzt wird. Was blutiges – da brauch ich Fleisch !!! Am Abend zaubert Ina noch etwas leckeres aus unserer kleinen Küche.

Und da ist noch so ein Kloster . . . das Felsenkloster von  Geghard  aus dem 4. Jh. Viele Räume wurden direkt in den Fels gehauen und einige mit der gemauerten Kirche verbunden.

In Jerewan holt uns die  Realität mit lautem Straßenlärm ein. Für unseren Besuch haben wir einen Tag geplant. Die Stadt ist im Umbruch. Nicht nur architektonisch – vor dem Wahrzeichen der Stadt, der Oper, Protestplakate und Zelte. Wir besuchen die Blaue Moschee – die einzige erhaltene Moschee in Armenien und den nicht sehr einladenden Zentralen Markt. Der Besuch der alten Post ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Unsere Reise führt nun weg vom Ararat wieder nach Georgien.

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